Passende Produkte und Dienstleistungen zu Massagepistole
Die meisten Massagepistolen kommen mit vier bis sechs Aufsätzen, und die Anleitung erklärt sie selten. Kurz gefasst: Kugel für grosse Muskeln, Gabel für neben der Wirbelsäule, Kegel für einzelne feste Punkte, flache Scheibe für empfindliche Stellen, Kissen für den Einstieg. Hier steht, was jeder wirklich tut und welchen man kaum braucht.
Die Aufsätze im Einzelnen
Kugel, meist der grösste. Der Allrounder. Verteilt die Wucht auf eine breite Fläche und ist damit für Oberschenkel, Waden, Gesäss und den grossen Rückenmuskel gedacht. Wer nur einen benutzt, benutzt diesen.
Flache Scheibe. Ähnlich sanft wie die Kugel, aber flacher und dadurch besser für Bereiche mit wenig Gewebe, etwa Schulterblatt oder Unterarm. Auch die richtige Wahl für den ersten Versuch an einer neuen Stelle.
Gabel, auch U-Form genannt. Die zwei Zinken fahren links und rechts an der Wirbelsäule entlang, ohne sie zu treffen. Das ist ihr einziger sinnvoller Zweck, und dafür ist sie sehr gut. Nicht auf den Nacken setzen, dort ist der Abstand zu eng.
Kegel oder Spitze. Konzentriert die ganze Kraft auf einen Punkt. Gedacht für einzelne feste Stellen und für die Fusssohle. Der Aufsatz, mit dem man sich am leichtesten einen Bluterguss holt, deshalb kurz und auf niedriger Stufe.
Kissen oder Dämpfer, oft aus weichem Schaum. Nimmt Wucht heraus. Für Einsteiger, für empfindliche Menschen und für Stellen nah am Knochen.
Passende Produkte und Dienstleistungen zu Massagepistole
Welcher wofür, als Tabelle im Kopf
- Oberschenkel, Waden, Gesäss: Kugel, mittlere bis hohe Stufe.
- Rücken neben der Wirbelsäule: Gabel, mittlere Stufe.
- Nacken und Schultern: flache Scheibe oder Kissen, niedrige Stufe. Nie die Gabel, nie den Kegel.
- Fusssohle: Kegel, kurz.
- Einzelne harte Stelle im Muskel: Kegel, fünfzehn Sekunden.
- Unterarme, Hände: flache Scheibe, niedrige Stufe.
Was am Nacken gilt und warum dort besondere Vorsicht angebracht ist, steht im Beitrag Nackenmassagegerät oder Massagepistole.
Den Kegel benutzen die meisten falsch
Er sieht nach dem Werkzeug für hartnäckige Verspannungen aus, und deshalb wird er zu lange und zu fest eingesetzt. Tatsächlich ist er der Aufsatz mit dem grössten Verletzungspotenzial, weil die gesamte Kraft auf wenige Quadratzentimeter geht.
Die Regel dafür: höchstens fünfzehn Sekunden auf einem Punkt, niedrigste bis mittlere Stufe, und nie über einem Knochen. Welche Stellen grundsätzlich tabu sind, steht im Beitrag ist eine Massagepistole gefährlich.
Welche Aufsätze man selten braucht
Viele Sets enthalten fünf oder sechs Köpfe, im Alltag benutzen die meisten Menschen zwei: die Kugel für alles Grosse, die flache Scheibe für alles Empfindliche. Gabel und Kegel kommen dazu, wenn man gezielt am Rücken oder an einem Punkt arbeitet.
Beim Kauf ist die Anzahl der Aufsätze deshalb kein gutes Kriterium. Wichtiger sind Hubhöhe, Geräusch und Akkulaufzeit. Worauf es sonst ankommt, steht im Beitrag ist eine Massagepistole sinnvoll.
Pflege, die selten jemand macht
Aufsätze nach der Nutzung abwischen, besonders die aus Schaum. Sie nehmen Hautfett und Öl auf und werden mit der Zeit klebrig. Wer Massageöl benutzt, sollte Schaumaufsätze meiden, weil sie sich vollsaugen.
Die Geräte samt Aufsätzen stehen bei den Massagepistolen, zum Beispiel die NAIPO Massagepistole. Ausprobieren geht an über 40 Standorten.
Kurz zusammengefasst
- Kugel für grosse Muskeln, flache Scheibe für empfindliche Stellen.
- Gabel ausschliesslich links und rechts der Wirbelsäule, nie am Nacken.
- Kegel nur punktuell, höchstens fünfzehn Sekunden, nie über Knochen.
- Kissen und Schaum für den Einstieg und für Stellen nah am Knochen.
- Im Alltag reichen zwei Aufsätze, die Anzahl im Set ist kein Kaufkriterium.
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